Proben - Musikerinnen und Musiker...

Proben -

Musiker proben

- Musikerinnen und Musiker auf der gemeinsamen Suche nach dem bestimmten Klang

8 Proben – 103 Farbfotos – 8 Partiturseiten


VIELE Musiker, aber EIN Klangkörper. Wie kommt das?
Ganz einfach: üben, üben, üben!
Wenn Musiker proben, sind sie auf der Suche nach dem gemeinsamen Ton, den sie bereits im Ohr haben.
Probenräume entwickeln ihren eigenen Charme.
Aufgestapelte Stühle, zusammengestellte Notenständer, ein in die Ecke geschobener Flügel, geöffnete leere Instrumentenkästen.
Astrid Dlugokinski-Thoma verfolgte mit der Kamera von April 20O6 bis Juni 2007 jeweils eine Probe.
So unterschiedlich die Besetzungen, Anlässe und Räume auch waren, alle haben eines gemeinsam. Die Musiker studierten Kompositionen des Komponisten Xaver Paul Thoma ein. Neben vielen Fotos ist auch jeweils eine Partiturseite des geprobten Werkes abgebildet.

Gertrud Junker und Xaver Paul Thoma

Gertrud Junker

proben intensiv für ein Konzert mit Neuer Musik im Kirchheimer Schloss.

Probenräume - wie hier in der Kirchheimer Musikschule - entwickeln ihren eigenen Charme. Aufgestapelte Stühle, zusammengestellte Notenständer, ein in die Ecke geschobener Flügel.
Der ganze Raum wartet auf die nächste grosse Aufführung.

Stimmungsvolles Lichtdesign

Musiker von Archi di Colonia mit Dirigent Peter Bo

Nicht nur die Musiker sollen sich wohl fühlen, auch die Konzertbesucher sahen ihre Kirche in einem anderen Licht.
Der Lichtdesigner rollt Kabeln aus und installiert Scheinwerfer.
Zum Konzert wird der Kirchenraum in farbiges Licht gehüllt.
Nicht nur für die Ohren, auch für die Augen wurde dieses Konzert zu einem besonderen Erlebnis.

Probendurchlauf mit dem Komponisten

Joachim Hess und Xaver Paul Thoma

Im Stimmzimmer der Violinen in der Stuttgarter Staatsoper treffen sich
Holger Koch, Friederike Baltin und Joachim Hess zur Streichtrio-Probe.
Tische werden zur Seite geschoben, um dazwischen einen Platz zum Üben zu finden.

Die Serenade für Geige und Gitarre

Stefan Koch-Roos zur blauen Stunde

komponierte Xaver Paul Thoma im Juli 1988 in Loitze, einem kleinen Dorf in der Swinmark, dicht an der Grenze zur ehemaligen DDR.

Bei ihrer Probe in der Stadthalle Asperg tauchen Roland Heuer und Stefan Koch-Roos ein in die Kompositionszeit und Gedankenwelt dieser Abendmusik.

Die norddeutsche Landschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Himmel. Farbenfrohe Sonnenuntergänge zeigen das Wetter für den nächsten Tag.
Geht die Sonne gelb bis grün/grau unter, wird es regnen.
Gelb-violette Sonnenuntergänge verheissen nichts Gutes - meistens Unwetter.
Orange deutet auf einen trockenen Tag hin.
Glutrote Sonnenuntergänge versprechen einen Sonnentag.

Blickkontakt im Quartettspiel

Blickkontakt im Quartettspiel

Mit den Augen geben sich die Musikerinnen den Einsatz und kontrollieren, ob die Bogenstriche zusammen sind, werfen sich die (musikalischen) Bälle zu und übergeben einander die Melodien oder Motive.
In den Quartettproben wachsen die Musikerinnen zusammen
- VIER Spielerinnen, aber es muss klingen wie EINE.
Üben und Absprechen dient dazu, dass es immer gleich gespielt wird, mit gleicher Bogenlänge, gleichem Auf- und Abstrich.
Oft bestehen Quartettproben aus mehr Diskussion als Spielen, bis alles festgelegt ist.

Uraufführungen sind spannend

Uraufführungen sind spannend

und bereiten immer ein wenig Nervenkitzel. Sie wecken den Ehrgeiz der Musiker, weil es noch keine Vergleichsmöglichkeit gibt. Jedes Stück ist anders – eben beispiellos.
Alle sind gut vorbereitet. Sie haben die Partitur studiert, ihre Stimme geübt und besitzen auch eine bestimmte Vorstellung, wie sich der Zusammenklang anhört. Alle fünf Musiker sind auf der Suche nach dem gemeinsamen Ton, den sie bereits im Ohr haben.

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