Probe: SERENADE für Geige und Gitarre

Die Serenade für Geige und Gitarre

komponierte Xaver Paul Thoma im Juli 1988 in Loitze, einem kleinen Dorf in der Swinmark, dicht an der Grenze zur ehemaligen DDR.

Bei ihrer Probe in der Stadthalle Asperg tauchen Roland Heuer und Stefan Koch-Roos ein in die Kompositionszeit und Gedankenwelt dieser Abendmusik.

Die norddeutsche Landschaft besteht zum überwiegenden Teil aus Himmel. Farbenfrohe Sonnenuntergänge zeigen das Wetter für den nächsten Tag.
Geht die Sonne gelb bis grün/grau unter, wird es regnen.
Gelb-violette Sonnenuntergänge verheissen nichts Gutes - meistens Unwetter.
Orange deutet auf einen trockenen Tag hin.
Glutrote Sonnenuntergänge versprechen einen Sonnentag.

Dem Sonnenuntergang folgt die Blaue Stunde

Der Rotwein entfaltet sein Aroma im Glas und konkurriert mit der lila Nachtviole, die verschwenderisch ihren intensiven Nelkenduft verströmt, während der Phlox weiss aus dem Halbdunkel leuchtet.
Es wird ruhiger in der Natur, nur die Vögel schmettern ihre Abendlieder in der Dämmerung.
Die Zeit des Nachdenkens beginnt in diesem Schummerlicht. Ein Hauch von Melancholie macht sich breit.
Warum läuft die Zeit läuft so schnell vorbei?
Das Leben hat immer Neues gebracht.
Was war - was wird sein?

Kammermusik in dieser intimen,

kleinen Besetzung eröffnet die Möglichkeiten,
sich nicht nur gegenseitig genau zuzuhören, sondern manchmal auch ...

... dem eigenen Spiel

von Aussen zu lauschen

bis der letzte Geigenton

im Nichts verklingt ...

Am 11. März 2007

treffen sich in der Stadthalle von Asperg
Roland Heuer und Stefan Koch-Roos

zur Anspielprobe von:

Einstudiert wurde die Komposition:

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